E5 | So digitalisiert sich das Elektrohandwerk mit Ludwig Klatzka von META

Viele Elektrobetriebe arbeiten bereits mit digitalen Anwendungen. Die Herausforderung beginnt dort, wo Ausschreibung, Planung, Kalkulation, Bestellung und Dokumentation in unterschiedlichen Systemen stattfinden und Projektdaten mehrfach übertragen oder neu erfasst werden müssen.
In dieser Folge des LC-TOP Handwerker Podcasts spricht Philipp Christ, Produktmanager bei LC-TOP, mit Ludwig Klatzka von META und MDAdarüber, wie digitale Prozesse im Elektrohandwerk besser miteinander verbunden werden können. Im Mittelpunkt stehen Electrofy, der E-Konfigurator, LeanConnect und die Frage, welche Rolle strukturierte Daten, Schnittstellen und Künstliche Intelligenz für das E-Handwerk spielen.

Digitalisierung im Elektrohandwerk: Darum geht es in dieser Folge

In dieser Podcastfolge spricht Philipp Christ mit Ludwig Klatzka von META und MDA über die Digitalisierung im Elektrohandwerk und die Frage, wie unterschiedliche digitale Anwendungen besser miteinander verbunden werden können.

Im Mittelpunkt stehen Electrofy, der E-Konfigurator und LeanConnect. Außerdem geht es um digitale Ausschreibungen, den Austausch von Projektdaten sowie die Rolle von Künstlicher Intelligenz und Fachkräftemangel im Elektrohandwerk.

Warum vernetzte Prozesse im Elektrohandwerk wichtig sind

Viele Arbeitsschritte im Elektrobetrieb sind heute bereits digital. Trotzdem entstehen Medienbrüche, wenn Informationen zwischen Ausschreibung, Planung, Kalkulation und weiterer Projektbearbeitung erneut eingegeben oder übertragen werden müssen. Durch Schnittstellen und gemeinsame Datenstrukturen können Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen weitergegeben werden. Das reduziert doppelte Dateneingaben und schafft die Grundlage für durchgängigere digitale Prozesse.

Wie LeanConnect digitale Anwendungen verbindet

LeanConnect beschäftigt sich mit dem Austausch von Projektdaten zwischen unterschiedlichen Softwarelösungen und digitalen Werkzeugen im Handwerk.

Dadurch sollen beispielsweise Daten aus Konfiguratoren, Planungs- oder Ausschreibungslösungen für weitere Arbeitsschritte genutzt werden können, ohne Informationen immer wieder neu erfassen zu müssen.

Gerade im Elektrohandwerk ist diese Vernetzung relevant, weil bei einem Projekt viele unterschiedliche Daten und Anwendungen zusammenkommen.

Welche Rolle Electrofy und digitale Ausschreibungen spielen

Mit Electrofy und dem E-Konfigurator geht es in der Folge auch um digitale Werkzeuge für Ausschreibung, Planung und Angebotserstellung im Elektrohandwerk.

Entscheidend ist dabei nicht nur, einen einzelnen Arbeitsschritt zu digitalisieren. Der größere Nutzen entsteht, wenn die erzeugten Projektdaten anschließend auch in anderen Anwendungen weiterverwendet werden können.

Warum gute Daten immer wichtiger werden

Je stärker Prozesse miteinander verbunden werden, desto wichtiger ist eine strukturierte und verlässliche Datenbasis.

Projektinformationen sollten möglichst so vorliegen, dass sie entlang des weiteren Arbeitsablaufs genutzt werden können. Das betrifft beispielsweise Ausschreibung, Planung, Kalkulation und Auftragsbearbeitung.

Damit werden Daten und Schnittstellen zu einem wichtigen Bestandteil der Digitalisierung im Elektrohandwerk.

KI und Fachkräftemangel im Elektrohandwerk

Digitale Anwendungen und Automatisierung können Handwerksbetriebe dabei unterstützen, administrative Prozesse effizienter zu organisieren und vorhandene Mitarbeiter zu entlasten. Voraussetzung dafür sind jedoch gut strukturierte Prozesse und Daten, auf denen solche Anwendungen aufbauen können.

Die zentrale Botschaft:

Digitalisierung im Elektrohandwerk bedeutet mehr als einzelne digitale Werkzeuge einzusetzen. Entscheidend ist, Ausschreibung, Planung, Kalkulation und weitere Arbeitsschritte möglichst sinnvoll miteinander zu verbinden und vorhandene Daten weiterzuverwenden.

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